DERBYSIEGER
DERBYSIEGER
Es war angerichtet. Am Kerbewochenende in Münster. Der Kerbebaum war gestellt, das Festzelt geschmückt und die heimische Eichendorfarena und die Mannen um das Trainergespann Uhlshöfer/ Frieman waren auf das erste Derby in der noch jungen Spielzeit 2026/27 hochmotiviert. Besonders emotional an diesem Abend war das Wiedersehen unseres Neuzugangs Nils Schröder gegen seinen Jugendverein Hanau, für die er 10 Jahre auf Torejagd gegangen war.
Nach knapp 2 Minuten Spielzeit eröffnete Patrick Weber mit einem sicher verwandelten Siebenmeter die Torejagd. Es folgte ein nahezu offener Schlagabtausch bis zum sehenswerten Treffer von Tom Gerntke zum 5:3 und dem 6:3 vom Siebenmeterpunkt, erneut durch Patrick Weber. Die TSG setzte sich erstmals auf 3 Tore ab. Über ein 10:5 durch Kenneth Fuhrig und das 12:7 erneut durch Patrick Weber in der 23min. hatte die TSG das Spiel und den Gegner im Griff. Großen Anteil an der Führung hatte erneut ein starker Rückhalt mit Johannes Jepsen. Nach einer 2min Strafe gegen Nils Schröder konnte die HSG Hanau bis zur Pause auf 14:10 verkürzen.
Nach der Pause zeigte die TSG zunächst einmal mehr anderes Gesicht. Eine komfortable Führung wurde wie bereits gegen Dormagen und Dutenhofen leichtfertig und innerhalb von 5 Minuten aus der Hand gegeben. Hanau kam gefühlt aggressiver aus der Pause und egalisierte zum 15:15 in der 35.min. Folgerichtig nahm Uhlshöfer eine Auszeit. Er brachte Nils Zelser und im Tor nahm Jepsen eine Auszeit. Mit Zeteny Garbor brachte Ulshöfer ein talentiertes Eigengewächs aus der A-Jugend, der bereits gegen Dutenhofen in der Vorwoche mit einigen guten Reaktionen auf sich aufmerksam machte. In der Folge sollte dieser Abend für ihn lange in Erinnerung bleiben. Mit allein 9 Paraden entschärfte er mehrere Großchancen der HSG Hanau und hielt die TSG damit im Spiel. Angeführt von Nils Zelser, der in der 2ten Halbzeit nicht mehr zu halten war, einem Nils Schröder der gefühlt in der Deckung an jeder Abwehraktion beteiligt war, über einen mit viel Übersicht und Ruhe spielenden Patrick Weber und Jakob Gollan erkämpfte sich die TSG in einem offenen Schlagabtausch bis zur 55min eine 3 Tore Führung zum 28:25.
Unter den lauten Kerbegesängen der zahlreichen ehemaligen Kerbebuschen schallte es ab der 56min MÜNSTER, MÜNSTER, MÜNSTER. Am Ende war es Lars Zelser der mit seinem 32:30 unter Standing Ovation den ersten und absolut verdienten Derbysieg in Münster sicherte.
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