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wB1: Starker Kampf bis zur letzten Minute. Münster unterliegt Kastellaun knapp mit 24:23

Zum dritten Saisonspiel in der Bundesliga machten sich am Samstag zehn motivierte Spielerinnen auf den Weg nach Simmern, um gegen die Spielgemeinschaft Kastellaun-Simmern anzutreten. Die Halle war gut gefüllt und bot einen passenden Rahmen für die Begegnung.

Aufgrund der Ferien war der Kader mit acht Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen diesmal besonders klein. Trainer Max Kästner und Athletiktrainerin/Physiotherapeutin Helena N. begleiteten die Mannschaft. Einen großen Dank auch an die mitgereisten FANS!!!

Allen war klar, dass sie an diesem Tag alles geben mussten. Vor dem Anpfiff stimmten sowohl die Trainer sowie die Mannschaftskapitänin das Team auf die Partie ein. Die Botschaft war eindeutig: Zusammenhalt, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung. Jede sollte für die andere einstehen, sich gegenseitig unterstützen und auch nach Fehlern weiter motivieren. Es hieß bis zum Ende Durchhalten, füreinander kämpfen und als Team auftreten.

Eine zusätzliche Herausforderung wartete auf die Mädels auf dem Spielfeld. Durch den kleinen Kader mussten sie immer wieder ihre Positionen wechseln und Aufgaben übernehmen, die sie sonst nicht gewohnt waren. 

Doch die Mannschaft nahm diese Herausforderung an und meisterte sie mit Bravour.

 

Zu Beginn waren die Mädels noch etwas unsicher. Doch mit den ersten Toren fanden sie immer besser ins Spiel. Sie erarbeiteten sich ihre Chancen, kämpften um jeden Ball und überzeugten mit einer stabilen Abwehr. Auch die beiden Torhüterinnen zeigten tolle Paraden und trugen dazu bei, dass Münster das Spielgeschehen bestimmte.

Und dann die Überraschung: Die Mädels belohnten sich für ihren Einsatz und gingen mit einer Zwei-Tore-Führung in die Halbzeitpause. Beim Stand von 13:15 war klar, dass an diesem Tag etwas möglich war.

Auch nach der Pause knüpfte die Mannschaft zunächst an ihre gute Leistung an. Doch mit zunehmender Spielzeit machten sich die schwindenden Kräfte deutlich bemerkbar. Einige technische Fehler und unglückliche Torabschlüsse verhinderten, dass sich die Mädels weiter absetzen konnten.

Ab der 46. Minute entwickelte sich ein spannendes Duell, in dem beide Mannschaften bis zum Schluss um jeden Treffer kämpften. Die Entscheidung fiel denkbar knapp. Am Ende hatte Kastellaun mit 24:23 die Nase vorn.

Auch wenn es diesmal nicht für die ersten Punkte gereicht hat, können die Münsterer Mädels sehr stolz auf ihre Leistung sein. Jede einzelne Spielerin hat gekämpft, niemand hat aufgegeben. Auf dem Feld und von der Bank aus unterstützten sich alle gegenseitig und hielten als Mannschaft zusammen. Auch die mitgereisten Fans standen das gesamte Spiel über hinter dem Team und sorgten für zusätzliche Motivation.

Für die nächsten Spiele gab es von den Eltern, den mitgereisten Fans und allen die die Daumen gedrückt haben zu sagen: 

„Mädels, nehmt diesen Teamgeist mit ins nächste Spiel! Ihr habt gezeigt, was ihr gemeinsam erreichen könnt. Kämpft weiter füreinander, glaubt an euch und bleibt dran. Dann holt ihr euch beim nächsten Mal die ersten zwei Punkte!“

Es spielten im Tor und glänzten mit tollen Paraden Sara Ivancic und Nora Friton. 

Auf dem Feld spielten: 

Eleni Prösamer(5), Emma Kern(2), Ida Jordan(1), Lucy Trog, Louisa Winter(8/2), Mette Neumann(2), Smilla Racky(3), Sophie Seym(2)

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Veröffentlichung

Mo, 12. Oktober 2026

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